Die Kali- und Steinsalzschächte Deutschlands
Die Kali- und Steinsalzschächte             Deutschlands

2.13 Seehausen

2.13.1 Schacht "Seehausen"

 

06567

Seehausen

Seegaer Straße

 

RW 44 37 356

HW 56 88 505

 

51°19´40,40´´N

11°05´58,98´´O

 

Koordinaten konnten vor Ort bisher nicht bestätigt werden.

Aus der Geschichte:

 

Gewerkschaft Seehausen in Göllingen am Kyffh. Burbach-Konzern

 

Gründung: 21. 11. 1910, indem die Gewerkschaft Günthershall die Gerechtsame Seehausen von der Gewerkschaft Schwarzburg für 800 000 Mark käuflich erwarb.

Grubenvorstand:

  • Dr. e. h., Dr. h. c. Gerhard Korte, Magdeburg, Vorsitzender.
  • Bankdirektor Moritz Schultze, Berlin.
  • F. Schweisgut, Generaldirektor, Halle a. S.
  • A. Bock, Ministerialrat, Weimar.

Anzahl der Kuxe: 1000, diese befinden sich im Besitz der Gewerkschaft Günthershall.

Gerechtsame: 66 877 900 qm in den Gemarkungen Frankenhausen, Seega, Seehausen, Forstbezirk Seega, Kreis Frankenhausen, abgezweigt von der Gewerkschaft Günthershall.

Schachtbau: Mit den Abteufarbeiten wurde am 19. Februar 1911 begonnen. Es sind darauf 8 m abgeteuft und ist alsdann eine Tiefbohrung niedergebracht, die bei 654,10 m das Kalilager erreichte. Seitdem sind die Arbeiten eingestellt. Eine zweite Schacht-anlage wurde Anfang Januar 1913 begonnen.

Chlorkaliumfabrik: Die Gewerkschaft plant bei Frankenhausen die Errichtung einer Chemischen Fabrik zur Erzeugung von Kalium, Kaliumsulphat, Chlorkalium und Kalimagnesia unter Ableitung der Endlaugen in die Unstrut. (Quelle: 7*+10*).

 

 

Asse II
Steinsalzkristalle auf Grubenbahnschwelle
Schachtausmauerung (Modell Deutsches Bergbaumuseum Bochum)
Fördergerüst Esserschacht
Kalisalz Soligorsk
Alte Lohntüte
Schachtröhre mit Tübbingausbau (Modell Deutsches Bergbaumuseum Bochum)
Fördergerüst Schacht Theodore (Elsaß)
Gewerkschaft Beienrode
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© Lars Baumgarten