Die Kali- und Steinsalzschächte Deutschlands
Die Kali- und Steinsalzschächte             Deutschlands

6.18 Güsten

 

 

6.18.1 Schacht "Güsten" (Leopoldshall VI)

 

39439

Güsten

Kiesschacht 2

 

RW 44 72 760

HW 57 41 023

 

51°48´09,80´´N

11°36´12,85´´O

 

Der Schacht wurde in den Jahren von 1900-1905 abgeteuft. Die Stilllegung der Grube erfolgte 1922. Bis 1955 ist das Grubengebäude abgesoffen (Spiegelstand im Schacht VI im Jahr 1955 bei 6,3 m u. F.)

 

Beim Abteufen des Schachtes mußten die bis zu 40 m reichenden Lockergesteine auf Grund ihrer starken Wasserführung im Gefrierverfahren durchteuft werden. In der nicht verfüllten, ersoffenen Schachtröhre muß mit Bruchvorgängen und damit einhergehenden Auswirkungen auf die Tagesoberfläche gerechnet werden. Man kann davon ausgehen, daß die Brucherscheinungen im Bereich der oberflächlich ausgehenden Lockergesteine im allgemeinen früher eintreten, als unterhalb des Lockergesteinsbereiches. Die ist damit zu begründen, daß der Schachtausbau im oberflächennahen Grundwasserbereich stärkerer Verwitterung ausgesetzt ist, die Festigkeitseigenschaften des hier anstehenden Lockergebirges sehr gering sind und der hydraulische Innendruck in der Schachtröhre auf Grund der geringen Teufe sich auch nur im geringen Maße stabilisierend auswirken kann.

Asse II
Steinsalzkristalle auf Grubenbahnschwelle
Schachtausmauerung (Modell Deutsches Bergbaumuseum Bochum)
Fördergerüst Esserschacht
Kalisalz Soligorsk
Alte Lohntüte
Schachtröhre mit Tübbingausbau (Modell Deutsches Bergbaumuseum Bochum)
Fördergerüst Schacht Theodore (Elsaß)
Gewerkschaft Beienrode
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© Lars Baumgarten