Die Kali- und Steinsalzschächte Deutschlands
Die Kali- und Steinsalzschächte             Deutschlands

 

7.2 Herzog Regent

 

 

7.2.1 Schacht "Herzog Regent" (Jessenitz I)

 

19249

Lübtheen

OT Jessenitz Werk

Bahnstraße

 

RW 44 40 527

HW 59 05 747

 

53°16´49,24´´N

11°06´24,33´´O

 

  • Teufarbeiten von 1886-1901
  • Teufe 620 m
  • Dramatisches Absaufen der Grube am 24.06.1912 binnen weniger Stunden
  • 1916 bis ca. 223 m Teufe mit Sand verfüllt
  • 1985 Durchführung letzter Verwahrarbeiten

 

Historische Aufnahmen:

 

 

7.2.2 Schacht "Jessenitz II" (Volzrade)

 

19249

Lübtheen

OT Jessenitz Werk

Bahnstraße (im Wald)

 

RW 44 40 953

HW 59 05 264

 

53°16´33,82´´N

11°06´47,67´´O

 

Abstecher zur ehemaligen Braunkohlengrube Malliß:

Aus der Geschichte des Schachtes Volzrade:

 

Bohrgesellschaft Mecklenburg G. m. b. H.

in Probst-Jesar (Mecklenburg).

 

Geschäftsführer:

  • Dr. Loewe, Bergrat, Lübtheen i . M.

Gründung: 5. April 1906, handelsger. Eintragung 16. 5. 1906 u. 2. 5. 1907.

Zahlstelle:

  • Deutsche Bank, Berlin.
  • Mecklenburgische Bank, Schwerin i . M.

Gegenstand des Unternehmens: Aufsuchung, Gewinnung und sonstige Verwer- tung von Mineralien aller Art, ferner die Ausbeutung von Soolquellen, sowie Betei- ligung an solchen Unternehmungen.

 

Gerechtsame: Die Gerechtsame umfaßt ganz Mecklenburg-Schwerin mit Ausnahme der Gerechtsame der Gewerkschaft Friedrich-Franz und Kaliwerke Jessenitz und Gewerkschaft Conow.

 

Bohrungen: 2 carnallitfündige Bohrungen im Gutsbezirk Volzrade, Bohrung Volzrade I ist 1000,10 m tief. Carnallit von 286,75 bis 297 m (im Mittel ca. 17 % KCl) und von 322,80 bis 326,60 m (im Mittel ca. 20 % KCl), Bohrung Volzrade II, 1058,71 m tief. Carnallit von 958,65 bis 961,80 m, ca. 25 % KCl, von 987,65 bis 1025 m, ca. 14 % KCl (Auf 4 in der Gemarkung Conow niedergebrachte Tiefbohrungen ist im Jahre 1911 die Gewerkschaft Conow in Lübtheen begründet).

 

Schachtbau: In der Gemarkung des Gutes Volzrade, Kreis Lübtheen wurde Anfang Januar 1913 mit dem Abteufen eines Schachtes begonnen. Die Abteufarbeiten wurden bis zum Wasserspiegel bei 5 m Teufe fortgeführt, dann vorübergehend eingestellt. Das Kalilager wird in etwa 650 m Teufe erwartet. (Quelle: 7*).

Verlauf der Wassereinbrüche in die Schächte der Kaliwerke Jessenitz und Friedrich Franz
Wassereinbruch in die Schächte Jessenitz[...]
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Asse II
Steinsalzkristalle auf Grubenbahnschwelle
Schachtausmauerung (Modell Deutsches Bergbaumuseum Bochum)
Fördergerüst Esserschacht
Kalisalz Soligorsk
Alte Lohntüte
Schachtröhre mit Tübbingausbau (Modell Deutsches Bergbaumuseum Bochum)
Fördergerüst Schacht Theodore (Elsaß)
Gewerkschaft Beienrode
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